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Baby Schlafprobleme und Sorgen

Sorgen um den Babyschlaf: Stillend, Bauchlage, nur auf mir

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Kann das Baby nicht durchschlafen, bringt das auch die Eltern die ein oder andere Nacht um den wohlverdienten Schlaf. Doch nicht nur ein unruhiger Schlaf kann viele Eltern verunsichern: Einige Babys schlafen in den ungewöhnlichsten Positionen oder besonderen Momenten ein. In diesem Artikel gehen wir auf unterschiedliche Szenarien ein, erklären mögliche Ursachen für das plötzliche Einschlafen und geben Tipps, wie du am besten reagieren kannst.

Baby schläft tagsüber nicht

Die Frage, wieso das eigene Baby tagsüber nicht schläft, zum Beispiel keinen Mittagsschlaf machen will, haben sich bestimmt viele Eltern schon einmal gestellt. Die Gründe hierfür sind vielseitig, sodass es nicht DIE Antwort auf die Frage gibt. Wir wollen trotzdem versuchen, auf die häufigsten Gründe einzugehen und Tipps zu geben, wie du dein Baby dazu bringen kannst, auch tagsüber zu schlafen.

Baby schläft tagsüber nicht: Das sind die möglichen Gründe

  1. Schlafregression: Vielleicht macht dein Kind gerade einen wichtigen Entwicklungsschub durch und kann deshalb schlecht einschlafen
  2. Krankheit: Ist dein Kind krank oder hat Schmerzen ist es zu gestresst um entspannt zu schlafen
  3. Zahnen: Auch hier leidet dein Kind wahrscheinlich unter Schmerzen, die ihn vom Schlafen abhalten können
  4. Reizüberflutung: Dein Kind kann nicht zur Ruhe kommen, weil es immer durch irgendetwas abgelenkt wird

Baby schläft tagsüber nicht: Die besten Tipps

Sorge von Anfang an dafür, dass dein Baby eine Schlafumgebung hat, in der es auch zur Ruhe kommen kann. Wichtig dafür sind abgedunkelte, ruhige Räume, die nicht zu kalt sind und in denen du vielleicht leichte Hintergrundgeräusche (White Noise) abspielen kannst.

Und mach dir nicht zu viel Stress: In den meisten Fällen ist es nur eine Phase bei deinem Baby, die sich früher oder später von alleine legen wird.

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Baby schläft beim Stillen ein

Schläft dein Baby beim Stillen ein, so ist das erstmal nichts Ungewöhnliches. Der Saugreflex beruhigt Kinder und das machen sich viele Mamas zunutze, um ihre Kinder beim Stillen zum Einschlafen zu bringen.

Fällt es deinem Kind aber schwer, beim Stillen überhaupt wach zu bleiben, kann das auch schnell gefährlich werden: Die Milchproduktion läuft nicht richtig an und dein Kind wird nicht mit genügend Nährstoffen und Flüssigkeit versorgt. Nimmt dein Kind in den ersten Monaten nur wenig an Gewicht zu oder nimmt sogar ab und hat meistens keine volle Windel, kann dies ein Indiz dafür sein, dass dein Kind zu wenig trinkt.

Baby schläft nur auf mir (mit Körperkontakt)

Welche Eltern kennen es nicht? Dein Baby schläft wunderbar ein und durch – aber nur auf dir?! Das kann aber auf Dauer nicht nur körperlich anstrengend werden: Denn schließlich möchtet ihr nebenbei ja auch noch andere Dinge erledigen: Einkaufen gehen, Staubsaugen, duschen gehen. 

Warum schläft mein Baby nur auf mir?

Wieso dein Baby so gerne auf dir (ein)schläft liegt daran, dass es – besonders, wenn es noch sehr klein ist – einiges mehr an Nähe und Zuneigung benötigt, als ältere Babys. Schließlich hat es ja gerade erst deinen warmen und sicheren Bauch verlassen und fühlt sich deshalb mit besonders viel Körperkontakt am sichersten und kann dort am besten zur Ruhe kommen

So lernt dein Baby auch alleine zu schlafen

Wichtig ist es, nichts zu erzwingen. Gib deinem Baby die Zeit, die es benötigt, um ohne Stress zu lernen alleine einzuschlafen. Genieße die Kuschelzeit mit deinem Baby, denn gerade in den ersten sechs Monaten wird dein Kind zum Einschlafen noch viel Körperkontakt benötigen. 

Um deinem Baby das Einschlafen zu erleichtern, sorge für wiederkehrende Einschlafrituale und viele Streicheleinheiten. So weiß dein Baby, dass es auch im eigenen Bettchen entspannen kann.

Baby schläft auf dem Bauch

Wenn es dein Baby liebt, auf dem Bauch einzuschlafen, kann das besonders im jungen Alter schnell gefährlich werden. Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. empfiehlt, das Kind zum Schlafen immer auf den Rücken zu legen, denn:

“Die Rückenlage ist die sicherste Lage im Schlaf: Mund und Nase sind nicht verdeckt, der Brustkorb kann sich frei entfalten. So kann Ihr Kind bei Bedarf auch kräftig husten und der Speichel kann über die unten liegende Speiseröhre leicht wieder ablaufen. Die Seitenlage ist dagegen ungünstig, weil Ihr Kind so leicht in die gefährliche Bauchlage rollen kann.”

Ab wann dürfen Babys auf dem Bauch schlafen?

Viele Eltern fragen sich jetzt bestimmt, ab wann Babys gefahrlos auf dem Bauch schlafen können. Auch hier hat die DGKJ eine Antwort: Mit 4 bis 7 Monaten lernen Babys von alleine sich vom Rücken auf den Bauch zu drehen. Das Risiko eines plötzlichen Kindstodes sinkt ab diesem Moment, da dein Kind sich ab diesem Alter selbstständig drehen und auch seinen Kopf für einige Zeit alleine halten kann. Willst du aber auf Nummer sicher gehen, dann warte am besten bis zum ersten des ersten Lebensjahres ab – jetzt liegt das Risiko nämlich bei gleich null und du kannst dein Kind beruhigt auf dem Bauch schlafen lassen.

Mein Baby schläft nur an der Brust

Besonders stillende Mütter kennen das: Der Moment, wenn das Baby an der Brust trinkt und dabei langsam aber sicher einschläft. Was am Anfang vielleicht noch als sehr süß empfunden wird, kann für viele Mamas mit der Zeit zu einer stressigen Angelegenheit werden. Dein Baby wird nicht nur schwerer und damit anstrengender zu tragen, sondern vielleicht ist es auch schwieriger, dein Baby danach abzulegen. Wir geben Tipps und erklären, wieso dein Kind so gerne an deiner Brust einschläft.

Darum schlafen Babys gerne an der Brust ein

Dass dein Baby oft an deiner Brust während des Stillens einschläft, hat einen guten Grund: Der Saugreflex. Dieser hilft den Neugeborenen nicht nur dabei satt zu werden, sondern auch einzuschlafen. Das ist also der Hauptgrund, wieso dein Kind während des Stillens so oft einschläft. Und um dich zu beruhigen: Das wächst sich mit den Monaten raus.

So lernt dein Kind auch ohne Brust einzuschlafen

Je älter dein Baby wird, desto seltener muss es auch von dir an der Brust gestillt werden. Es ist dann aber wichtig, dass du deinem Kind in der Zwischenzeit andere Möglichkeiten aufzeigst, die als “Saugalternative” dienen können. Dabei reicht manchmal schon der eigene Daumen, aber auch Schnuller und verschiedene Spielzeuge können helfen, den Saugreflex zu befriedigen. So kann dein Kind lernen, auch ohne an der Brust zu sein, leichter einzuschlafen.

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Baby schläft mit offenen Augen

Wenn das Baby mit offenen Augen im Bett liegt, sind viele Eltern erstmal verwundert, ob alles mit ihrem Kind in Ordnung ist. Wir können euch beruhigen.

Wieso schlafen Babys mit offenen Augen?

Babys müssen nicht immer die Augen geschlossen haben, um zu schlafen. Tatsächlich ist es möglich, dass Babys in der Tiefschlafphase – auch REM-Phase (Rapid Eye Movement) genannt – mit offenen Augen schlafen. Hier besteht kein Grund zur Sorge.

Experten glauben zudem auch, dass schlafen mit offenen Augen ein Schutzmechanismus deines Babys sein könnte: Besonders in den ersten Lebensmonaten helfen die offenen Augen im Schlaf dabei, schneller auf mögliche Bedrohungen ihrer Umwelt aufmerksam zu werden. 

So gehst du am besten damit um

  • Beobachte dein Baby: Wirkt es ruhig und entspannt auf dich, besteht kein Handlungsbedarf. Wirkt es gestresst, dann beruhige es, zum Beispiel durch Streicheleinheiten.
  • Sorge für eine gute Schlafumgebung: Ein abgedunkelter Raum, keine Lärmbelästigungen von außen und die passende Raumtemperatur sorgen dafür, dass dein Baby entspannen und gut schlafen kann.

Mein Baby schläft nur in der Trage

Dein Baby schläft nicht nur während des Stillens an deiner Brust ein, sondern mittlerweile auch während es in der Trage liegt? Auf Dauer kann das für Mama oder Papa aber ziemlich anstrengend werden. Wir erklären, wieso das Einschlafen in der Trage vollkommen normal ist und wie du dein Baby dazu bekommst, auch ohne Trage einschlafen zu können.

Wieso schläft mein Baby nur in der Trage?

Dass Babys so gerne in der Trage einschlafen, lässt sich damit erklären, dass ihnen die 9 Monate in deinem Bauch ein Gefühl der Sicherheit gegeben hat, was ihnen die Trage auch gibt: Der Körperkontakt, dein Herzschlag, dein Geruch, deine Wärme – all das gibt deinem Kind Sicherheit und lässt sie leichter einschlafen.

Wie viel Nähe und Körperkontakt ein Kind zum Ein- beziehungsweise Durchschlafen benötigt, ist dabei vollkommen unterschiedlich.

So lernt dein Kind auch ohne Trage einzuschlafen

Wie bei allen anderen Szenarien auch, ist es essentiell, die Müdigkeitsanzeichen deines Kindes zu beobachten. Wenn du merkst, dass dein Baby müde ist, dann bringe es in eine ruhige Umgebung, in der es zur Ruhe kommen kann, im Idealfall natürlich sein Kinderzimmer. 

Wichtig, wenn dein Baby sonst nur in der Trage einschläft, ist es ihm durch Körpernähe zu zeigen, dass du da bist. Denn was dein Kind in der Trage so liebt, die Nähe zu euch, fällt im Kinderbett in gewisser Weise ja weg. Dein Geruch, deine Stimme und Streicheln können ihm dabei helfen, auch im Bett gut einzuschlafen. 

Eine weitere gute Alternative, die einer Trage nachempfunden ist, sind Pucktücher. Mithilfe von Pucktüchern werden Kinder sehr eng eingewickelt und fühlen sich quasi wie in einer Trage. Im Internet findest du super viele Videos, wie du Pucktücher am besten anwenden kannst, damit dein Kind bestmöglich davon profitiert.

Häufige Fragen und Antworten zum Babyschlaf

Warum schläft mein Baby tagsüber nicht?

Viele Babys haben Schwierigkeiten, tagsüber einen festen Schlaf zu finden, oft wegen Überstimulation oder weil sie Schwierigkeiten haben, von kurzen Nickerchen zu längeren Schlafphasen überzugehen. Es kann helfen, eine ruhige, abgedunkelte Umgebung zu schaffen und auf Zeichen von Müdigkeit zu achten, um das Baby rechtzeitig hinzulegen.

Ist es in Ordnung, wenn mein Baby beim Stillen einschläft?

Es ist ganz natürlich, dass Babys beim Stillen einschlafen, besonders in den ersten Lebensmonaten. Der Saugvorgang wirkt beruhigend und kann das Einschlafen fördern. Es kann jedoch sinnvoll sein, das Baby nach dem Stillen sanft aufzuburpeln, um Unbehagen durch Luft im Bauch zu vermeiden. Und das Stillen könnte auf Dauer eine Einschlafbegleitung werden, die später abgewöhnt werden muss.

Mein Baby schläft nur auf mir – ist das normal?

Viele Babys schlafen besser, wenn sie Körperkontakt haben, da dies Sicherheit vermittelt. Langfristig kann es jedoch hilfreich sein, das Baby schrittweise an das Einschlafen in seiner eigenen Schlafumgebung zu gewöhnen, um seine Selbstständigkeit zu fördern.

Ist das Schlafen in Bauchlage sicher für mein Baby?

Experten empfehlen, Babys zum Schlafen auf den Rücken zu legen, um das Risiko von SIDS (plötzlicher Kindstod) zu minimieren. Wenn ein Baby jedoch in der Lage ist, selbstständig seine Schlafposition zu ändern, ist es weniger riskant, wenn es sich während des Schlafs auf den Bauch dreht.

Warum schläft mein Baby nur an der Brust?

Das Einschlafen an der Brust kann für Babys sehr tröstlich sein. Um Abhängigkeiten zu vermeiden, kann es hilfreich sein, das Baby auch an andere Einschlafrituale zu gewöhnen, wie sanftes Wiegen oder das Abspielen ruhiger Musik.

Ist es normal, dass mein Baby mit offenen Augen schläft?

Babys können manchmal mit leicht geöffneten Augen schlafen, was durchaus normal ist und meistens harmlos. Es ist ein Phänomen, das als “Nocturnal Lagophthalmos” bekannt ist und in der Regel mit der Zeit verschwindet.

Mein Baby schläft nur in der Trage – wie kann ich das ändern?

Wenn ein Baby nur in der Trage schläft, kann es sein, dass es die Bewegung und Nähe benötigt, um sich sicher zu fühlen. Um das Baby an andere Schlaforte zu gewöhnen, kann man versuchen, die Tragezeit schrittweise zu reduzieren und das Baby in einem Stubenwagen oder Bettchen in der Nähe der Eltern schlafen zu lassen.

Quellen: DGKJ.de & Recherche

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